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Erfahrungsbericht eines Ghostwriters

von Janna Schneider – einer 4*-Autorin bei Textbroker

Ich bin seit ungefähr zwei Jahren bei Textbroker eine der vielen Autoren, die auf Textbroker ihr Unwesen treiben – Spaß beiseite: auf die sich Auftraggeber freuen dürfen. Textbroker ist an sich ein tolles System, weil jeder dabei gewinnt – die Autoren, die für das Erstellen von Texten ein bisschen Geld bekommen, die Auftraggeber, die günstig an qualitativ gute Texte kommen und die Textbroker-Plattform, die erfolgreich vermittelt.
Am Anfang bin ich über das Internet auf Textbroker aufmerksam geworden und dachte mir, dass ich es ja einmal ausprobieren könnte. Schon in der Schule habe ich es geliebt, viel und ausführlich zu schreiben. Meine Aufsätze waren lang und meine Lehrer begeistert – die (Spitzen-)Noten waren mir dabei immer egal, mir ging es mehr um den Spaß am Schreiben.
Auch später habe ich in meiner Freizeit gerne Kurzgeschichten, Tagebuch und sogar ein Buch („Experiment Sin City“) geschrieben. Man kann also sagen, dass Schreiben ein Hobby von mir ist, welches ich zum Nebenberuf gemacht habe – und da kam Textbroker wie gerufen.
Ich habe mich angemeldet und bis jetzt fast ausschließlich positive Erfahrungen damit gemacht.
Das Schöne dabei ist, dass Textaufträge nach Kategorien sortiert sind. Sowohl Autoren als auch Auftraggeber können auswählen, in welcher Kategorie sie suchen bzw. einen Auftrag platzieren möchten. Meistens sucht man sich als Autor die Kategorien aus, die zu den persönlichen Interessen oder Hobbys passen – so können Auftraggeber sichergehen, dass der Text mit bestem Fachwissen und viel Liebe zum Detail geschrieben wird. Ich bin dabei wie die meisten ohnehin immer bestrebt, einen tollen Text abzuliefern, weil Auftraggeber ihre Texter bewerten können. Und man möchte natürlich sicherstellen, dass man eine gute Bewertung erhält, denn das ist neben dem Geld der zweitbeste „Lohn“ und sorgt dafür, dass man weiterhin Aufträge bekommt.
Ich bin der Meinung, dass Auftraggeber diese Funktion immer nutzen sollten, selbst, wenn sie einmal nicht zufrieden sind mit dem Ergebnis. Ehrliches Feedback ist wichtig, um sich verbessern und die Textqualität positiv beeinflussen zu können.
Natürlich ist die Plattform Textbroker bei ihrer Geschäftstätigkeit an die aktuelle Rechtslage gebunden. So ist es beispielsweise seit einiger Zeit Pflicht, das Kästchen mit dem Namensverzicht anzukreuzen, bevor ein Text geschrieben werden kann. Wir Autoren erklären damit, dass wir mit dem Verzicht auf Urheberrechte einverstanden sind und der Text ohne Nennung unseres Namens veröffentlich werden darf. So gesehen ist seither jeder Autor automatisch zu einem Ghostwriter geworden. Ich weiß zwar nicht, wie die anderen Autoren denken, mich stört es jedoch nicht. Ich komme sehr gut klar mit meiner neuen Aggregatform als Geist! Möchte der Auftraggeber explizit meinen Namen wissen, schreibe ich ihn am Ende des Textes dazu.
Als Ghostwriter hat man wenigstens die Gewissheit, keine rechtlichen Konflikte zu bekommen, und kann auch satirisch schreiben, denn die Leser können schließlich den Urheber des Texts nicht zurückverfolgen.
Für die Auftraggeber hat Ghostwriting den Vorteil, dass sie sich für ihre eigenen Projekte Texte sichern und unter ihrem Namen veröffentlichen können – niemand merkt, dass der Text nicht selbst verfasst ist. Und letztendlich ist das auch nicht schlimm, denn im Endeffekt geht es ja immer darum, dem Leser ein unvergessliches Leseerlebnis bieten zu können. Wenn wir Textbroker-Autoren das liefern können, ist es doch umso schöner!
Manchmal ergeben sich dabei lustige Begebenheiten – so habe ich eine Ferienhausbeschreibung für den Besitzer eines Ferienhauses in Südfrankreich geschrieben, die ihn so begeistert hatte, dass er mir kostenlosen Urlaub in seiner Unterkunft anbot.
Allerdings war der Vorschlag an die Bitte geknüpft, in Zukunft privat für ihn Werbetexte zu schreiben. Das ist jedoch gegen die AGB von Textbroker und gegen meine Arbeitsethik, da ich mich nicht auf private Abmachungen einlasse. Witzig war es jedoch allemal und die Enttäuschung nach meiner Absage auf Seiten des Auftraggebers war verständlicherweise groß. Im Nachhinein bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob nicht noch eine andere Absicht dahinter gesteckt hat. Denn man kann auf der Plattform ein Profilbild einstellen und meines ist recht gut gelungen. Ich werde es nie erfahren!
Selbst Bücher schreiben ist mit Textbroker möglich. Allerdings finden sich Aufträge dieser Art nur selten, weil das System nicht darauf ausgelegt ist, lange Texte über 5.000 Wörter abzugeben. Nichtsdestotrotz können alle, die Bücher schreiben möchten, die Plattform intelligent nutzen – um sich beispielsweise Klappentexte oder einzelne Kapitel erstellen zu lassen. Ein guter, fesselnder Klappentext kann entscheidend sein für den Verkaufserfolg eines Buchs. Bei Textbroker finden sich viele Autoren, die in der Lage sind, diesen so spannend zu schreiben, dass er Lust auf mehr macht und zum Kauf des Buchs anregen wird.
Wenn du schon öfter mit dem Gedanken gespielt hast, einen Text für deine eigenen Zwecke fremdproduzieren zu lassen, ist Textbroker sicherlich eine interessante Adresse für dich. Wenn du Glück hast, findest du direkt zu Beginn ein paar gute und zuverlässige Texter, denen du regelmäßig Aufträge einstellen kannst. Tolle Ergebnisse sind somit garantiert. Anhand der Statistiken, die Textbroker über uns Autoren führt, sollte es ein Leichtes sein, die richtigen Leute zu finden. Natürlich vergibt man keinen Auftrag an jemanden, dessen Texte statistisch gesehen häufig abgelehnt werden. Praktisch ist dabei zum Beispiel auch, dass es eine Hotline gibt, die bei Fragen insbesondere am Anfang kompetent weiterhelfen kann. Ein Versuch ist es wert – für mich ist aus dem Versuch einer der schönsten Nebenjobs überhaupt geworden!

 

Sollte dir der Beitrag gefallen haben, so findest du Janna auf Textrboker bei den 4*-Autoren: https://www.textbroker.de/

 

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