Nutze das „Tipping Point“-Konzept für die Vermarktung deines Buches

Hast du dich jemals gefragt, wie Trends entstehen? Auch wenn wir gerne glauben würden, dass alle Trends von der Madison Avenue kreiert und von den Medien verbreitet werden, wird eine Bewegung oft durch die Aktion einiger weniger ausgelöst. Die Mundpropaganda sorgt dann dafür, dass sie sich verbreitet.

Der Autor Malcolm Gladwell untersucht dieses Phänomen in seinem 2000 erschienenen Buch „The Tipping Point“. In einem Kapitel beschreibt er, wie diese Art von Bewegung durch einige wenige Gruppen Rebecca Wells‘ Roman „Divine Secrets of the Ya-Ya Sisterhood“ von 1996 zu einem überraschenden Erfolg verhalf.  Das kannst du auch! Und so geht’s:

 

The Tipping Point: How Little Things Can Make a Big Difference
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Zuletzt aktualisiert am 1. Dezember 2021 um 02:06 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

 

Schreibe dein Buch so, dass es „klebrig“ ist

Mach keine Kompromisse bei deiner künstlerischen Integrität, aber stelle dir die schwierige Frage: Wie sehr wird deine Geschichte andere ansprechen? Wenn ein Buch „klebrig“ ist, kann man es sich leicht merken. Die Geschichte bleibt im Gedächtnis der Menschen und sie wollen darüber sprechen und anderen empfehlen, es zu lesen.

„Bridget Jones’s“ ist definitiv „klebrig“. Genauso wie praktisch alles, was Stephen King je geschrieben hat, und alle Harry Potter-Bücher. Das Thema muss auch nicht unbedingt fröhlich sein. Truman Capotes „Kaltblütig“ war trotz seines düsteren Themas eine Sensation, als es veröffentlicht wurde. Da ich über eine Familie mit einer mächtigen Vaterfigur schrieb, wusste ich, dass sich viele Leute mit den Charakteren identifizieren und sich in ihnen wiedererkennen würden. Welcher Aspekt deines Buches wird die Leute anziehen?

 

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Sei ein Verkäufer

Ja, sei ein Verkäufer, aber nicht so, wie du vielleicht denkst. Ich spreche nicht davon, wie das Klischee eines Gebrauchtwagenverkäufers zu sein. Wie Herr Gladwell in seinem Buch betont, sind es die kleinen Dinge, die andere überzeugen können. Für einen Schriftsteller sind diese „kleinen Dinge“ Selbstvertrauen und ein starker Glaube an die eigene Arbeit. Kürzlich sprach ich mit einer Autorin, der es schwer fiel, von ihrer Arbeit überzeugt zu sein. Sie versucht, den Mut aufzubringen, ein Manuskript bei Agenten und Verlagen einzureichen, aber, wie ich ihr sagte: „Wie kann jemand hinter der Veröffentlichung deines Buches stehen, wenn du selbst nicht dahinter stehst?“

Die Menschen fühlen sich zu einer Person hingezogen, die für etwas steht, die an das glaubt, was sie tut. Wenn du diese Person sein kannst, werden die Leute dein Buch kaufen wollen. Sie werden wissen, dass du etwas zu sagen hast. Wenn du mit geringem Selbstvertrauen zu kämpfen hast, solltest du wissen, dass es genauso wichtig ist, daran zu arbeiten, es zu verbessern, wie dein Handwerk als Autor/in. Schließlich wird sich niemand so für dein Buch einsetzen, wie du es kannst.

 

Nutze Kleingruppen, um deine große „Epidemie“ auszulösen

Auf dem fruchtbaren Boden von Kleingruppen wächst die Mundpropaganda.

Diese Gruppen lösten eine Welle der Mundpropaganda aus, die sich wie ein Lauffeuer verbreitete. Gladwell sagt: „Kleine, eng verbundene Gruppen haben die Macht, das epidemische Potenzial einer Botschaft oder Idee zu verstärken“.

An welche Gruppen kannst du dich wenden, um die Macht dieser Kreise zu nutzen? Und wie kannst du die Flamme deiner Botschaft anfachen, damit sie sich verbreitet?

Ein letzter Hinweis: Warum ist das alles so wichtig? Nun, wenn du dir die Mühe gemacht hast, ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen, werden deine Bemühungen nichts nützen, wenn du den Leuten nicht sagst, dass das Buch da draußen ist. Und die Konzepte von Herrn Gladwell sind so einfach und organisch, dass du die ganze Marketingpille vielleicht leichter schlucken kannst. Also nimm sie!

Autor

  • Hallo! Ich bin Heike und unterstütze Sandra ab und an auf diesem Blog. Bisher blicke ich auf 15 eigenständige Bücher zurück - von denen ein Großteil unter Pseudonymen in renommierten Verlagshäusern erschienen sind. Ab und an gehe ich aber auch den Weg des Selfpublishings. Ich hoffe, euch mit meinen Beiträgen unterstützen zu könne. LG Heike

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