Wie man Notizbücher und Low-Content Taschenbücher auf Amazon KDP verkauft

Beitragsbild Wie man Notizbücher und Low-Content Taschenbücher auf Amazon KDP verkauft

Wenn du dich schon einmal mit dem Thema Bücher veröffentlichen befasst hast, bist du mit Sicherheit schon über KDP gestolpert. KDP ist ein Zweig von Amazon, der es dir ermöglicht, deine Bücher zu veröffentlichen – sowohl als eBook, als auch als gedrucktes Buch. KDP öffnete seine Türen 2007 – nämlich genau da, als die ersten Kindle-Geräte auf den Markt kamen.

Heute ist es für jeden möglich, sich auf kdp.amazon.de anzumelden und dort seine Notizbücher und/oder Low-Content-Bücher hochzuladen und auf Amazon zu verkaufen.

Wie vielleicht der ein oder andere Leser hier schon weiß: Ich habe selbst in den letzten Jahren mehrere Dinge ausprobiert, um Internet Geld zu verdienen. Angefangen bei der Erstellung von Nischenseiten, hin über Facebook-Ads, über T-Shirt-Designs, Affiliate-Marketing und vielem, vielem mehr. (wenn du darüber mehr wissen magst, sei herzlich eingeladen, auf meiner Seite www.internetposition.de vorbeizuschauen!)

Alle diese Möglichkeiten, online Geld zu verdienen habe ich länger ausprobiert. Keines davon war ein „ich werde über Nacht reich“ – Business. Aber das war ja auch nie Sinn und Zweck der Sache 😉
Nun, da ich seit 2012 selbst einen Buch-Verlag führe, ich aber eine Weile weg von den Büchern wollte (mir hingen sie buchstäblich zum Halse raus), versuchte ich mich in vielen anderen Branchen. In den einen erfolgreicher, in den anderen war es ein totaler Flop. Irgendwann kehrte ich dann aber doch wieder zu meinen Büchern zurück.  Wie bereits erwähnt, führte ich seit 2012 einen eigenen Verlag, 2016 waren es dann zwei, bis ich einen, den älteren, abgegeben habe. Ich kämpfte mich weiter durch, baute meinen zweiten Verlag weiter aus.

Ich erstellte Bücher, bezahlte Autoren, bekam die ersten Verkäufe rein. Doch bei 200 verkauften Büchern hatte ich einen Gewinn von nicht einmal 75€. Zuerst stellte ich fest, dass meine Preise viel zu niedrig sind, zum zweiten wollten natürlich auch meine Autoren bezahlt werden. Ein verfluchter Kreislauf. Doch dann kam mir der Zufall zu Hilfe. Lediglich durch Zufall enteckte ich, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, Bücher zu veröffentlichen. Sprich: Ohne Autoren, ohne Ghostwriter und und und … Das Ganze nennt sich „No und Low-Content-Bücher“.

Mein Interesse war geweckt.

Ich fing an, Low und No-Content Bücher zu erstellen. Sie kosteten nichts, außer meiner Arbeitszeit. Ich hörte auf, die Bücher selbst drucken zu lassen, sie mit eigener ISBN auszustatten usw. Sprich: Nahezu alle Kosten konnte ich von heute auf morgen minimieren.

Im Dezember 2018 verkaufte ich mit 100 Notizbücher-Desings, die ich online hatte, 478 Bücher. Bei einem durchschnittlichen Gewinn von 2,46€ pro Buch. Hier kamen mir sogar noch die Designs aus meinen T-Shirt-Business-Zeiten zu Hilfe. Denn warum diese nicht einfach recyclen?

Fakt ist aber: Solch eine steile und schnelle Entwicklung in einem Business hatte ich bisher nicht erlebt. Niemals.

Zum Vergleich: In meinem Spreadshirt-Account sind 278 Designs. Auf Verkäufe komme ich maximal 5 im Monat.

 

Low- und No-Content Bücher bei Amazon verkaufen – wovon spreche ich?

Okay, das Ganze ist relativ einfach erklärt, aber doch manchmal schwer zu glauben. Zumindest ging es mir am Anfang so. Als ich zu Anfang davon hörte, dass es wirklich Leute gibt, die für ein leeres (!) Buch, einfach ein Taschenbuch, kein Hardcover, kein Lesebändchen oder sonstiger Schnick-Schnack, im Durchschnitt locker 8€ (und noch mehr) ausgeben, dachte ich, ich werde veralbert. Ehrlich. Okay, natürlich gibt es noch Abstufungen … Leere Bücher, linierte Bücher … Und ja, das meine ich ernst 😉 Egal ob leer oder ein paar Striche in dem Buch – das ist völlig egal, so lange das Cover stimmt. Nochmal zusammengefasst: 6,99€ bis locker 8,99€ für 120 Seiten Leere. Dabei sind die Bücher einfache Taschenbücher, also kein Hardcover o.ä. Einfache, leere Bücher.

Und doch – die Leute gibt es und sie kaufen!

Ich kann hier noch einmal einen Vergleich zum Shirt-Business ziehen: Ich hätte im Leben auch nie geglaubt, dass jemand für ein Shirt 25 oder 30€ ausgibt – und trotzdem wird es gekauft. Meine Bestseller bestehen teils aus nur einem einzigen Wort (okay, zugegeben sind die alle in ein und derselben Nische, aber das spielt keine wirkliche Rolle). Ein Wort – keine Grafik, nichts (mein absoluter Bestseller besteht aus 2 Buchstaben und einem „!“). Und die Leute kaufen es. Nur leider habe ich bisher nur mit der einen Nische Glück gehabt und konnte darauf leider nicht aufbauen. Aber das spielt an dieser Stelle keine Rolle. Mir ging es darum: Back to the roots.

Warum also nicht leere Bücher verkaufen?

 

Was musst du jetzt dafür tun, um Notizbücher, No-Content und Low-Content, bei Amazon zu verkaufen?

Im Grunde erstellst du ein einfaches, leeres Notizbuch, machst eine PDF daraus und lädst dieses bei KDP hoch. Dann noch ein ansprechendes Cover entwerfen – und fertig ist dein Buch!

Klingt einfach? Ist es auch!

Du kannst das Notizbuch einfach in Word erstellen oder PowerPoint. Solltest du haben, macht sich InDesign auch sehr gut (damit arbeite ich persönlich am liebsten, denn hier habe ich noch viel, viel mehr Gestaltungsfreiheiten).

Ein Cover kannst du entweder dann direkt im Cover-Designer von KDP erstellen, alternativ geht auch Canva oder Photoshop. Gimp ist hier auch noch eine Alternative, damit habe ich aber selbst eher weniger Erfahrung, aber es soll Photoshop sehr ähnlich sein. Für den Anfang empfehle ich dir aber auf jeden Fall Canva oder den Cover-Designer.

Bilder bekommst du in freien Datenbanken, wie z.B. Pixabay. Aber Achtung! Du solltest, bevor du die Bilder verwendest, auf jeden Falle eine Rückwärstssuche, z.B. mit https://www.tineye.com/ machen. Einfach, weil es sehr viele Idioten gibt, die urhebergeschützte Bilder dort hochladen und es dann auch mal zu Abmahnungen kommen kann.

Dann benötigst du eigentlich nur noch einen KDP-Account und schon kann es los gehen!

Du kannst zudem auch in den Low-Content-Bereich gehen. Dort entwirfst du Bücher mit einfachen Zeilen, Eintragungsfeldern, also Tagebücher, Logbücher und vieles mehr. Es gibt so wahnisnnig viele Nischen da draußen, die du besetzen kannst!

 

Ein Beispiel:

Kürzlich habe ich ein Schrittzähler-Buch erstellt. Klar kann man vieles heutzutage mit einer APP machen, aber ich kenne sehr viele Leute, die es motiviert, täglich ihre Schritte aufzuschreiben und sich damit zu motivieren.

Das heißt, ich habe ein Buch erstellt, in dem ich eine Tabelle erstellt habe, in dem man die täglichen Schritte, die zurückgelegte Strecke und ob man mit sich selbst zufrieden ist – oder eben auch nicht – eintragen kann. Dazu noch das Wochenziel, das man sich selbst vor nimmt – und fertig.

Im Grunde genommen ist also jeder Inhalt geeignet, der recht einfach und zügig erstellt werden kann. Mehr als 2 Stunden pro Inlay halte ich mich nur sehr, sehr selten auf.

 

Was sind nun aber die Vorteile des Verkaufs von No- und Low-Content-Büchern über Amazon?

Eigentlich liegen die Vorteile klar auf der Hand, aber noch einmal zusammengefasst

  • Du kannst kinderleicht anfangen: Du benötigst keine Autoren, keine eigenen ISBN, keine Anbindung an das Barsortiment, keine Listung im VLB, keine Lagerhaltung … Du erstellst dein Buch, kannst es direkt auf KDP hochladen und schon kannst du es in über 100 Ländern weltweit verkaufen.
  • Skalierbar: Sobald du dir ein kdp.amazon.de-Konto erstellt hast, kannst du direkt loslegen. Dabei ist es egal, ob du 10 Bücher, 100 oder 1000 Bücher erstellst und zum Verkauf frei gibst. Manch einer mag jetzt noch befürchten, dass man hier ebenfalls sogenannte Slots wie bei Amazon Merch (T-Shirt) hat. Wo man am Anfang nur 10 Designs einstellen kann und erst dann, wenn man es so und so viele Male verkauft hat, erst dann weitere Designs hochladen kann. Diese Begrenzung gibt es hier nicht. Du kannst wirklich von Anfang an hunderte Bücher hochladen.
    Ein Hinweis an dieser Stelle: übertreibe es nicht! Ich selbst kenne Leute in diesem Business, die am Tag 50 und mehr Bücher hoch laden – und deren Account genau deswegen gesperrt wurde. Versuche also nicht mehr als 20-30 Bücher am Tag hochzuladen. Davon abgesehen, dass das für den Anfang auch schon viel ist 😉
  • Automatisiert verkaufen: Hier kann man wirklich Geld im Schlaf verdienen (vorausgesetzt, man hat auch die entsprechenden Bücher hochgeladen). Du musst keine Werbung schalten, keine Facebook-Ads, keine eMail-Listen aufbauen … Die Leute suchen von ganz allein auf Amazon nach deinen Büchern.
  • Kein Marketing: Und das meine ich wirklich so. Du musst nichts, absolut nichts für deine Bücher tun. Das Einzige ist, dass du im Vorfeld die Keywords recherchieren solltest. Dann kannst du dich getrost zurück lehnen und Amazon machen lassen. Entweder verkaufen sich deine Bücher – oder nicht. Aber da du bestrebt sein solltest, immer mal wieder nachzulegen (dein Einkommen also nach oben skalieren), kannst du das ein wenig außer Acht lassen. Die Leute, die auf Amazon sind, wollen eh schon kaufen – sonst wären sie nicht da. Und so lange dein Buch optisch ins Auge springt, wird es auch gekauft werden.
  • Ein Upload, zahlreiche Verkäufe: Du lädst dein Buch auf KDP hoch – und sofern du es nicht explizit ausschließt, verkaufst du deine Bücher somit gleich in die ganze Welt. Nach Deutschland verkaufen sich meine Bücher z.B. sehr viel in die USA, aber auch nach Spanien und nach Italien. Ohne, dass ich hier etwas extra dafür tun müsste. Das Buch ist automatisch weltweit gelistet. Praktisch, nicht wahr?

 

Die Nachteile des Verkaufs von Notizbüchern bei Amazon

  • Die Auszahlung erfolgt erst 60 Tage später – aber okay, wenn es einmal läuft, ist das nu halb so wild
  • Du solltest dich schon sehr gut mit Bildbearbeitung auskennen. Fakt ist, dass das Cover das einzige ist, was dein Buch von den anderen unterscheidet. Wenn es nicht positiv ins Auge fällt, hast du schon verloren. Alternativ könntest du auch einen Designer auf Fiverr beauftragen.
  • Aktuell ist das Low-und No-Content-Business noch nicht so bekannt. Aber hier werden sicherlich bald mehr und mehr Leute aufspringen (siehe das T-Shirt-Business). Es wird mit der Zeit vermutlich immer schwerer, sich auf dem Markt durchzusetzen.
  • Aktuell überschwemmt sehr viel Mist den Markt. Genauso wie den Shirt-Markt. Diese skalierbaren Designs schmerzen in den Augen. Ich hoffe, dass Amazon hier bald eingreifen wird und das Zeug von der Plattform schmeißt. Ehrlich, was im Shirt-Biz nicht mehr funktioniert funktioniert hier auch nicht (lange).
  • Ein Manko, das sich in vielen Rezensionen nieder schlägt: Es gibt nur Taschenbücher, keine Hardcover oder Spiralbindungen. Auch das Papier ist nicht wirklich dick und drückt auch schon mal durch. Das ist sehr schade, aber vielleicht regelt Amazon hier noch einmal nach.

 

Um in diesem Geschäft erfolgreich zu sein, gibt es zwei Dinge, die du tun musst

Du musst diese beiden grundlegenden Fähigkeiten beherrschen (oder einigermaßen gut darin werden):

  • Identifizierung von Nischen, die eine ausreichend hohe Nachfrage und einen geringen Wettbewerb aufweisen, um No- oder Low-Content-Bücher zu erstellen. (Hierfür gibt es diverse Tools, die das Ganze erleichtern. Diese werde ich demnächst einmal vorstellen. Aktuell teste ich selbst und nutze AmzScout Pro.)
  • Du musst unbedingt sehr gute Cover erstellen können – oder einen Designer beauftragen

Die Nischenfindung ist ein ganz eigenes Kapitel für sich und es gibt viele Wege, dies umzusetzen. Am einfachsten ist es, wenn man direkt auf Amazon sucht. Das ist kostenlos und man findet sehr schnell die passenden Ergebnisse. Es gibt aber auch diverse Tools, mit denen sich alles noch abkürzen lässt.

Ich selbst habe bis vor kurzem absolut keine Nischenrecherche durchgeführt und bin damit sogar ganz gut gefahren. Mein Bestseller ist nämlich in einer Nische, in der sonst niemand ist. Ich dominiere diese Nische mit 10 Büchern und bisher ist noch kein anderer drauf gekommen. Mit einem Tool hätte ich diese Nische nie gefunden.

Aus diesem Grund kann ich nur empfehlen, fang einfach erst einmal an, bevor du dir irgendwelche teuren Tools kaufst. Am Ende gefällt dir das Business nicht, dann hättest du nur unnötig Geld ausgegeben. Und man kann auch ohne sehr gute Erfolge erzielen. Schließlich kostet dich das Erstellen der Bücher nicht mehr als deine Zeit.

Wenn du dann deine ersten Einnahmen hast, dann kannst du noch immer auf diverse Tools umsteigen.

Und die Sache mit den Covern: Hier ist es verdammt schwer, einen wirklich guten Rat zu geben, denn es kommt immer auf die Nische an. Ein Notizbuch oder Malbuch für ein kleines Mädchen sollte anders gestaltet sein, als z.B. für einen strengen Chef. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du dir im Vorfeld Gedanken darum machst, wer deine Zielgruppe ist.

Und das Innenleben deines Buches muss ansprechend sein. Schiefe Linien, krumme Kästchen … all das macht auch das Gesamtbild deines Buches aus und wenn das nicht stimmt, dann wird sich dein Buch leider nie verkaufen.

 

Weitere Informationen

Hast du bestimmte Fragen, dann freue ich mich sehr, wenn du mir im Netz auch weiterhin folgst.

 

Kannst auch du Bücher auf KDP verkaufen?

Ja, das kannst du!

Ich habe 2003 mit Webseiten Erstellen angefangen, habe das T-Shirt-Business ausprobiert, eMail-Marketing betrieben, Affiliate-Marketing, Facebook.-Werbung geschalten … Nichts dergleichen war so einfach wie der Verkauf von Low- und No-Content-Büchern. Du musst nur dranbleiben und darfst nicht gleich nach 10 Büchern aufgeben, sollte sich bis dato noch nichts verkaufen …

 

Vereinfache dir den Start!

Da ich weiß, wie schwer es gerade zu Anfang ist, in das Business einzusteigen, habe ich eine Auswahl an Vorlagen erstellt, mit denen du direkt starten kannst. Du bekommst hier 25 Layout-Vorlagen in zwei Größen, die sich bisher mit Abstand am besten verkauft haben.

Greife zu und starte noch heute den Business!

 

Sandra Oelschläger

Sandra Oelschläger

Mein Name ist Sandra Oelschläger und veröffentliche seit 2007 Bücher. Nachdem ich leider einige bittere Enttäuschungen mit diversen Verlagen machen musste, gründete ich 2012 einen eigenen Verlag. Dieser wurde rasch der Größte in der Sächsischen Schweiz. 2017 übergab ich schweren Herzens meinen Verlag in vertrauliche Hände und coache heute Autoren und jene, die im eBooks & Books- Business Fuß fassen möchten. Auf meiner Webseite "buch-byte.de" möchte ich meinen Besuchern gern helfen, ebenfalls die ersten Schritte im Kindl-Business zu gehen. Dafür stelle ich gern kostenfreie Informationen zur Verfügung.

  • Avatar Andreas sagt:

    Hallo Sandra,

    vielen Dank für deinen ausführlichen und hilfreichen Beitrag. Ich habe gerade mein erstes Notizbuch erstellt, nachdem ich dein Bundle erworben habe. Was soll ich sagen? Perfekt und das zu dem günstigen Kurs. Ich habe mir sehr viel Zeit erspart und bin schon am zweiten Notizbuch innerhalb weniger Minuten dran.

    Der Hammer wären noch Videokurse für Tipps und Tricks – Nur so als kleine Anregung 😉

    VG
    Andreas

    • Avatar Sandra sagt:

      Hallo Andreas,
      habe vielen lieben Dank dafür! Ich freue mich riesig, dass ich dir mit dem Bundle helfen konnte! 🙂
      Ja, wegen so einem Kurs wurde ich schon ab und an gefragt. Vielleicht sollte ich wirklich mal einen erstellen 🙂

      Liebe Grüße
      Sandra

  • Avatar Anni sagt:

    Interessante Idee,
    Braucht man dann auch ein Impressum im lowcontent Buch?
    Wie sieht es mit der ISBN aus? Wird diese benötigt und wenn ja müssen dann 2 Exemplare an die deutsche Nationalbibliothek geschickt werden?

    • Hallo Anni, danke für deine Nachricht!
      – Wenn du über KDP veröffentlichst, benötigst du keine eigene ISBN. Die bekommst du von KDP kostenlos zur Verfügung.
      – Nationalbibliothek: Nein, hier brauchst du keine Bücher hinschicken. Zitat: “ […] Einige Kategorien von Netzpublikationen sind von der Sammelpflicht ausgeschlossen. Zum Bereich der nicht sammelpflichtigen Publikationen zählen beispielsweise Kalender, wenn es sich nicht um Buchkalendarien handelt, in denen Texte (Gedichte, Losungen usw.) mindestens die Hälfte des Umfangs ausmachen. […]
      – Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, gib im Impressum, ganz hinten, im unteren Bereich der Seite, ganz klein dein Impressum an. Bei Low-Content-Büchern, also wo man z.B. etwas ausfüllen kann und du schon Dinge vorgeschrieben hast, würde ich das definitiv machen. Bei No-Content, also wirklich leeren Büchern, da findet man immer wieder Widersprüche. Die einen sagen, es muss eines rein, die anderen sagen nein. Ich mache selbst immer ein Impressum ins Buch.

      • Avatar Alice B. sagt:

        Hallo Sandra,
        vielen Dank für deinen super Input 🙂

        Mich interessiert auch das Impressum in so einem No-Content oder Low-Content Buch.

        Darf ich dich fragen, was in das Impressum alles rein gehört? Hast du da vielleicht ein schönes Beispiel für uns?

        • Hallo Alice, es ist immer noch nicht ganz klar, ob in einem Notizbuch ein Impressum rein muss oder nicht. Ich empfehle es aber definitiv!
          Die Angaben, die in eine Impressum müssen, sind die Folgenden:
          Name des Autors
          Anschrift
          Webadresse, Facebook-Seite (optional)
          E-Mail (optional)
          Lektorat / Korrektorat: (optional)
          Umschlaggestaltung: … unter Verwendung eines Fotos von … (wenn es die Lizenz verlangt)

  • Avatar jens sagt:

    Hi würde gerne die vorlagen kaufen, aber der link geht nicht?

  • Avatar Frank sagt:

    Gibt es denn vorgegebene Formate von AMAZON bezüglich der Notizbücher?
    Ich tu mich da gerade etwas schwer, wenn ich daran denke, dass die ja wohl nur bei Bedarf gedruckt werden.

  • Avatar Jürgen sagt:

    Hallo Sandra,
    kann ich deine Vorlagen direkt in KDP hochladen? Dann noch ein Cover dazu und fertig ist das No Content Notizbuch?
    Oder müsste ich diese vorher noch bearbeiten?

  • >

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