Buchsatz selbst gestalten – Wer ein Buch oder ähnliches veröffentlichen möchte, der hat viel vor. Neben dem Schreiben an sich gibt es noch vieles weiteres was zu erledigen ist, zum Beispiel der Buchsatz. Aufgaben die normalerweise ein Verlag übernimmt, muss man anfangs logischerweise noch selber erledigt werden. Doch keine Angst, sobald du dich einmal damit beschäftigt hast, ist es ganz leicht! Im Folgenden erklären wir dir alles Mögliche über Buchsätze und welche Fehler zu vermeiden sind.
Was ist der Buchsatz?
Schon lange reicht es nicht mehr aus nur einen guten Inhalt zu haben, denn wie sagt man so schön? Das Auge isst mit. Das Gleiche lässt sich auch über einen Buchsatz sagen. Nach einer langen Prozedur des Schreibens wird hier also der Inhalt erstmalig verarbeitet zu einem richtigen Produkt. Neben einem guten Inhalt sollte das Buch also auch hochwertig erscheinen. Dies gibt dem Leser ein gutes Gefühl und lässt das Ganze auch direkt viel seriöser erscheinen. Um einen Buchsatz möglichst professionell erscheinen zu lassen, sollte man sich vor allem an folgenden Faktoren orientieren.
Was macht einen professionellen Buchsatz aus?
Ja auch ein selbstgemachter Buchsatz kann durchaus professionell wirken. Wie bereits erwähnt können verschiedene Faktoren im richtigen Zusammenhang einen selbstgemachten Buchsatz durchaus professionell erscheinen lassen. Ein besonders wichtiger Tipp für die richtige Professionalität ist, lasst euch Zeit! Vermutlich habt ihr nun einen inneren Druck das Buch zu veröffentlichen, denn immerhin ist der schwer erarbeitete Inhalt nun fertig. Das ist durchaus verständlich, doch um eine größere Reichweite zu bekommen, macht der Buchsatz sehr viel aus. Daher sollte man sich hierbei ausreichend Zeit und vor allem Mühe geben. Der Buchsatz lädt den Leser immerhin ein und der Inhalt überzeugt anschließend! Wenn ein Leser gar nicht erst eingeladen wird, kann dieser schlussendlich auch nicht überzeugt werden. Um einen kleinen Überblick zu gewähren, woraus ein guter Buchsatz bestehen sollte, haben wir für euch eine Liste angefertigt:
- Die passende Schriftart
Mit einer passenden Schriftart ist eine Schriftart gemeint, welche zum Inhalt selbst bzw. zum Autoren selbst passt sowie aber auch gut leserlich ist. Der Leser kann ruhig von der Schriftart überrascht werden, allerdings sollte die Schriftart auf Dauer nie anstrengend werden! Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der kann auf Standardschriftarten wie georgia, bookman, palatino linotype oder ähnliches zurückgreifen - Die richtige Schriftgröße
Genauso wichtig wie die richtige Schriftart ist auch die dazugehörige Schriftgröße. Die Größe bezieht sich allerdings immer auf den Zeilenabstand sowie die Schriftart. Bei kleineren Schriftarten nutzt man in der Regel die Größe 12 und bei größeren Schriftarten die Größe 9. Natürlich kann man sich hier frei entscheiden. - Ein Ansprechendes Design
Wie bereits angesprochen ist ein gutes Design sehr wichtig. Es lädt den Leser zum Lesen ein und strahlt immer eine gewisse Seriosität und Professionalität aus. - Ein roter Faden
Mit einem roten Faden sind hier alle möglichen Faktoren gemeint. Es soll sich als ganzes Produkt anfühlen und dieses setzt sich immerhin aus einer durchgehenden Formatierung zusammen wie der Schriftart, Schreibstil und weiteres
Typische und häufige Anfängerfehler
Wer etwas zum ersten Mal macht, macht in der Regel auch viele Anfängerfehler. Doch das muss nicht sein, wir zeigen dir, um was für typische Fehler es sich beim Buchsatz selbst gestalten handelt und wie man diese am besten vermeiden kann. Hierfür haben wir ebenfalls eine Liste erstellt:
- Falsche Schriftarten und Schriftgrößen
Wie wir oben bereits angesprochen haben ist es besonders wichtig die richtige Schriftart sowie die richtige Schriftgröße auszuwählen. Dieser Fehler gehört allerdings auch zu den typischen Anfängerfehlern und sorgt für Unleserlichkeit. Man sollte hierbei nicht nur auf die Buchstaben selbst achten, sondern auch auf die Satzzeichen. Oftmals sind die Buchstaben im Rahmen, aber die Satzzeichen unkenntlich. - Der richtige Seitenrand
Mit dem richtigen Seitenrand sind die Ränder links und rechts neben dem Inhaltstext gemeint. Dieser sollte nicht zu groß und nicht zu klein sein. - Rechtschreibung und Grammatik
Ein Thema, welches immer wieder unterschätzt, wird, ist die Rechtschreibung und Grammatik des Inhaltes. Die deutsche Sprache wandelt sich immer wieder und daher muss hier besonders darauf geachtet werden. Wer diesen Anfängerfehler vermeiden möchte, kann bspw. auf Korrekturlesen oder Programme zurückgreifen. - Falsche Formatierung
Eine falsche Formatierung kann ebenfalls für fatale Fehler sorgen. Stellen Sie sich vor, dass durch bspw. einen Zeilenumbruch nur der letzte Satz auf einer neuen Seite übrig bleibt. Daher ist eine richtige Formatierung dementsprechend wichtig. Somit lassen sich Satzfehler einfach vermeiden.
Mit welchen Programmen kann man einen Buchsatz realisieren?
Es gibt eine große Auswahl an Programmen, mit denen man schlussendlich einen Buchsatz realisieren kann. Hier gibt es kostenfreie Programme und Programme, welche eine einmalige oder monatliche Gebühr kosten. Eins der vermutlich bekanntesten und beliebtesten Programme ist vermutlich Microsoft Word. Mit Microsoft Word gehören bspw. Probleme mit der Formatierung der Vergangenheit an. Doch ebenfalls bei Autoren sehr beliebt ist Adobe InDesign. Bei beiden Programmen handelt es sich allerdings um Software, die Geld kostet. Vor allem Adobe InDesign* ist für neue Autoren vermutlich ein großer Kostenfaktor. Wer lieber erst einmal kostenlos starten möchte, der kann mit Programmen wie zum Beispiel Lucidpress starten. Wir empfehlen allerdings sich sein Programm nicht nach dem höchsten Preis, sondern nach dem eigenen empfinden auszuwählen. Ein Programm, welches kostenlos ist, ist nicht immer gleich schlecht und ein teures Programm ist nicht immer gleich gut.
Um das richtige Programm für den Buchsatz selbst gestalten für sich zu finden, sollte man einige durchprobieren. Bei vielen kostenpflichtigen Programmen gibt es immer wieder Testversionen, welche man nutzen kann. Wählen sollte man dann logischerweise am Ende das Programm, welches einem bei der Umsetzung am leichtesten fällt. Wer das erste Mal sich mit einer Software auseinandersetzt, sollte sich definitiv einarbeiten. Gerade am Anfang können solche Programme einem viele Hindernisse in den Weg stellen.
Mein Name ist Sandra Oelschläger und veröffentliche seit 2007 Bücher. Nachdem ich leider einige bittere Enttäuschungen mit diversen Verlagen machen musste, gründete ich 2012 einen eigenen Verlag. Dieser wurde rasch der Größte in der Sächsischen Schweiz. 2017 übergab ich schweren Herzens meinen Verlag in vertrauliche Hände und coache heute Autoren und jene, die im eBooks & Books- Business Fuß fassen möchten. Auf meiner Webseite „buch-byte.de“ möchte ich meinen Besuchern gern helfen, ebenfalls die ersten Schritte im Kindl-Business zu gehen. Dafür stelle ich gern kostenfreie Informationen zur Verfügung.
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