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Crowdfunding für Autoren

Crowdfunding für Autoren ist die elegante Möglichkeit, ein Projekt durch andere Menschen finanzieren zu lassen. 
Wer ein Buchprojekt starten oder einen Verlag gründen will, hat mit dieser Art der Geldbeschaffung gute Chancen, sein Ziel zu erreichen. Dennoch ist es nicht so einfach, wie es sich anhört. Zunächst musst du dir die passende Plattform suchen. Es gibt verschiedene Anbieter, die auch kulturelle Projekte fördern. Die perfekte Plattform gibt es nicht. Jede hat vor und Nachteile.

 

Verschenkt wird nichts

Zwar müssen beim Crowdfunding für Autoren keine Zinsen gezahlt werden, aber die Geldgeber gehen trotzdem nicht leer aus. Zumindest erhalten sie das Produkt, das sie mitfinanziert haben. In der Regel ist es üblich, dass du auch einen Anteil von deinem Gewinn abgibst. Die Plattform erhält ebenfalls einen Anteil am Gewinn. Ehe es so weit ist, müssen einige Hürden überwunden werden. Du musst bereit sein, eine Menge Arbeit und Zeit zu investieren. Damit ist nicht das Schreiben des Buchs gemeint.

Unterstützer im Vorfeld gewinnen

Wenn du hoffst, mit dem Start des Projekts die nötigen Unterstützer an Land zu ziehen, wird das höchstwahrscheinlich nicht funktionieren. Besser ist es, wenn du bereits eine ansehnliche Fan-Gemeinde mitbringst. Fans sind eher bereit, in dein neues Buch zu investieren. Deine Fans wiederum können in ihrem Umfeld aktiv werden und so neue Unterstützer finden. Für dich heißt es aber nicht, dich in Ruhe zurückzulehnen. Im Gegenteil. Du musst mit deinen Fans in Kontakt halten und sie über den aktuellen Stand der Aktion informieren. Zum konzentrierten Schreiben bleibt da erst einmal wenig Zeit. Nach dem erfolgreichen Ende des Projekts kannst du auch nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Es ist nicht nur der Höflichkeit geschuldet, dass du dich bei deinen Unterstützern bedankst.

Crowdfunding ist nicht umsonst

Der Erfolg deines Projekts hängt auch von der Präsentation auf der Plattform ab, die du gewählt hast. Dein Auftritt sollte so professionell wie nur möglich sein. Dazu benötigst du vielleicht Grafiker und Profis für die Erstellung von Videos. Das kostet Geld. Das Einstellen deiner Idee ist zwar kostenlos, aber im Erfolgsfall ist eine Gebühr fällig. Dafür kannst du bis zu zehn Prozent der Projektsumme kalkulieren. Leider hält das Finanzamt ebenfalls seine Hand auf. Wie viel du tatsächlich zu versteuern hast, hängt von deinem Gesamteinkommen ab. Das Verschicken deines Buchs an die Förderer kostet selbstverständlich auch Geld.

Geld verpflichtet

Wenn alles zu deiner Zufriedenheit geklappt hat, heißt das nicht, dass du es jetzt langsamer angehen lassen kannst. Das erhaltene Geld ermöglicht dir nicht nur, dein Projekt zu finanzieren. Du gehst damit auch die Verpflichtung ein, die Deadline deinen Unterstützern gegenüber einzuhalten. Sie warten alle auf das versprochene Buch. Du bist in der Pflicht, es zu schreiben und produzieren zu lassen. Wobei eine Überschreitung von bis zu zwei Monaten des zugesagten Termins vertretbar ist. Wenn dir das erste Projekt via Crowdfunding geglückt ist und du deine Unterstützer nicht enttäuscht hast, fällt es sehr viel leichter, die nächste Idee zu realisieren. Neben der Einhaltung der Deadline kommt es bei den Geldgebern gut an, wenn sie nicht nur dein Buch im Briefkasten finden, sondern auch ein Geschenk. Hier hast du die Möglichkeit, den Wert der Zugabe nach der Höhe der Einzahlung zu differenzieren.

Die richtige Plattform wählen

Auf der Suche nach der passenden Plattform für Crowdfunding für Autoren, solltest du dir Zeit nehmen und im Internet recherchieren. Wie anfangs erwähnt, haben alle Vor- und Nachteile. Allen gemeinsam ist, dass eine Finanzierung nur bei einer erfolgreichen Crowdfunding-Aktion gewährt wird. Startnext, Kickstarter oder Visionbakery sind bekannte Plattformen. Wenn du schon über eine große Anzahl von Fans verfügst, muss es nicht unbedingt eine große Plattform sein. Anders sieht es aus, wenn du auf die Unterstützung der Community setzt. Dann hast du bei großen Plattformen wie Startnext (größte deutsche Plattform) und Visionbakery (zweitgrößte deutsche Plattform) die besten Aussichten. Vorausgesetzt, du verstehst es, ordentlich Alarm zu machen, damit du gehört wirst.
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